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PRESSEMITTEILUNG des Landratsamtes Schwandorf

Bei den Kommunen im Landkreis kommt die Idee der Familienbeauftragten an

Mittlerweile gibt es in 13 der 33 Gemeinden des Landkreises bestellte Familienbeauftragte. Das ist die befriedigende, aber noch ausbaufähige Bilanz der Projektgruppe Familienfreundliche Kommune im lokalen Bündnis für Familien im Landkreis Schwandorf. Bereits zum vierten Mal hat die Projektgruppe vor kurzem alle Familienbeauftragten und Interessierte aus den Kommunen zu einer Informations-Veranstaltung zum Thema „Familienbeauftragte“ eingeladen.

Erhard Sailer, Leiter der Projektgruppe, begrüßte die Familienbeauftragten und startete mit einer Fragerunde der Anwesenden über deren Erfahrungen, Wünsche und Ziele. „Bei diesem Treffen geht es uns es in erster Linie darum, den Familienbeauftragten und Interessierten Infos über mögliche Angebote und Beratungsmöglichkeiten des Landkreises zu geben und die Möglichkeit, sich untereinander kennen zu lernen“ so Sailer.

Da viele Teilnehmer neu in der Runde waren, brachte Bündniskoordinatorin Helga Forster in einer Präsentation alle auf den gleichen Informationsstand zu den Projekten des lokalen Bündnisses, zu Aufgaben und Handlungsfeldern eines Familienbeauftragten, zur Stellung des Familienbeauftragten in der Kommune sowie zu Rahmenbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten. „Ich zeige Ihnen die Betätigungsfelder. Sie müssen mit Ihrer Kommune entscheiden, welche Projekte und Schwerpunkte zu Ihnen und Ihrer Gemeinde passen“ appellierte die Gleichstellungsbeauftragte Helga Forster an den großen Kreis der Interessierten.

Deutlich wurde, dass ein Familienbeauftragter nicht alles wissen muss und kann, aber er oder sie sollte wissen, wo man sich weiter informieren kann. Viele Informationen rund um Beratungsstellen, finanzielle Förderungen und Einrichtungen des Landkreises sind im Internet unter www.landkreis-schwandorf.de/Familie und Soziales zu finden.

Stefan Kuhn, Jugendpfleger beim Kreisjugendamt, informierte über das viel diskutierte erweiterte Führungszeugnis für Ehrenamtliche. Er beschrieb u.a. wer das Führungszeugnis braucht und wie das Prozedere der Antragstellung und der Vorlage bei den Vereinen abläuft.

Erhard Sailer, Geschäftsführer der VHS, berichtete über ein Schwerpunktthema der Projektgruppe, dem barrierefreien Bauen. Hierzu findet am 5. November im Landratsamt ein Fortbildungstag statt. Es werden unterschiedliche Vorträge für verschiedene Zielgruppen, wie Mitarbeiter von Bauämtern, Gemeindegremien, Wohnungsbaugesellschaften und interessierte Privatpersonen angeboten.

Auch die eigenen Vorstellungen zum Amt eines Familienbeauftragten wurden diskutiert. Die Teilnehmer erkannten die Bedeutung von Rahmenbedingungen, die für die ehrenamtliche Tätigkeit hilfreich oder auch hinderlich sein können. U.a. wurden die Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Einrichtungen, die Beschränkung auf wenige Projekte und eine gute Einführung durch Bürgermeister und Gremien als wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Arbeit vor Ort genannt.

Ein wichtiger Aspekt der Veranstaltung war auch der gegenseitige Informations- und Erfahrungsaustausch, der bei einem kleinen Imbiss noch vertieft wurde und der zukünftig sowohl durch die Vernetzung der Teilnehmer untereinander als auch durch weitere Informationsveranstaltungen fortgesetzt werden soll. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur viele Broschüren und Flyer mit nach Hause, sondern auch viele Tipps und Anregungen zu ihrer Aufgabe als Familienbeauftragte.

„Familien sind wichtig. Die Bestellung eines Familienbeauftragten oder auch die Einsetzung eines Familienbeirats signalisiert dies auch nach außen und kann neben dem Imagegewinn für die Gemeinde auch einen Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger bringen“, so das einhellige Fazit in der Abschlussrunde.

Zum Bild: Die Familienbeauftragten aus dem gesamten Landkreis bei ihrem vierten Arbeitstreffen. Foto: Landratsamt Schwandorf

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