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Runden Tisch des Arbeitskreise Außen und Sicherheitspolitik (ASP)

Pressebericht 

Runden Tisch des Arbeitskreise Außen und Sicherheitspolitik (ASP) zum Thema

„Berufliche Wiedereingliederung von Zeitsoldaten und Arbeitsplätze für Soldatenfrauen“

Auf Anregung des ASP - Kreisverbandes luden der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier und der CSU-Kreisvorsitzende von Schwandorf, Alexander Flierl, zum Runden Tisch „Berufliche Wiedereingliederung von Zeitsoldaten und Arbeitsplätze für Soldatenfrauen“ in die Schießl-Tafferne in Kemnath bei Fuhrn ein. Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, dem Bundeswehr-Karriere-Center und Offiziere der Bataillone der Panzerbrigade 12 folgten der Einladung. 

Der ASP - Kreisvorsitzende und Moderator Peter Wunder erläuterte: "Ziel der Veranstaltung ist es eine bessere Vernetzung der zuständigen Fachstellen zu erreichen, um ausscheidenden Soldaten die Rückkehr ins zivile Arbeitsleben zu erleichtern, den Lebenspartnern schnell einen adäquaten Arbeitsplatz zu vermitteln und auch um unseren Betrieben Fachkräfte zu vermitteln.

Karl Holmeier und Alexander Flierl betonten in ihren Begrüßungsworten, dass die Landkreise Schwandorf und Cham eine wichtige Region für die Bundeswehr seien. Dies liege vor allem an der Attraktivität der Region. Günstigere Lebenshaltungskosten als in den großen Ballungszentren und eine sehr gute Lage auf dem Arbeitsmarkt seien entscheidende Punkte, weshalb alle vier Bundeswehrstandorte auch nach der Strukturreform erhalten werden konnten. Nun müsse es aber darum gehen, die Wege der Arbeitsvermittlung für ausscheidende Soldaten noch kürzer zu gestalten, um die Menschen in der Region zu halten. Gleichzeitig könne damit dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Thomas Ebeling, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender, unterstrich die guten Standortbedingungen der Garnisonsstandorte Oberviechtach und Pfreimd, die den Partnern und Familien der Soldatinnen und Soldaten ein attraktives Lebensumfeld bieten.

Anschließend stellte Manfred Tröppl von der Agentur für Arbeit in Schwandorf die Arbeitsmarktlage in der Region dar und erläuterte das Arbeitsvermittlungsangebot der Agentur für Arbeit. Er betonte ebenfalls, dass ein großer Fachkräftebedarf in der Region bestehe, der sehr gute Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten für ausscheidende Soldaten böte.

Martin Bauer vom Bundeswehr-Karriere-Center aus Nürnberg fügte hinzu, dass Zeitsoldaten mittlerweile auch während ihrer Dienstzeit berufsberatend begleitet werden, um ihnen einen möglichst fließenden Übergang in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. 

Richard Brunner, IHK-Geschäftsführer für die Landkreise Schwandorf und Cham, stellte dazu fest, dass den Soldaten die Anforderungen und Voraussetzungen in den Betrieben, aber ebenso die den Soldaten vermittelten Fähigkeiten den Verantwortlichen in den Betrieben nähergebracht werden müssen. Daher müsse der Kontakt zwischen der Bundeswehr und den Personalleitern der ansässigen Betriebe intensiviert werden, damit beide Seiten am Ende davon profitieren können.

Hauptmann Irlbeck von der Panzerbrigade 12 sah es ebenfalls als entscheidenden Punkt an, dass der Kontakt zwischen Bundeswehr und Industrie noch stärker ausgebaut werde. Der Mehrwert, den die Soldaten durch ihr Wissen und Können für die Betriebe mitbringen, sei enorm. Dies gelte es, bei gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen von Wirtschaft und Bundeswehr hervorzuheben.

Abschließend wurde ein Informationsdossier präsentiert, das alle Kontaktdaten und weitergehende Informationen zu Weiterbildungs- und Arbeitsvermittlungsangeboten für Soldaten bei der Bundesagentur für Arbeit und des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr enthält und in der kommenden Woche an die zuständigen Stellen weitergeleitet wird.

Am Ende der Veranstaltung vereinbarten alle Teilnehmer, den gemeinsamen Gedankenaustausch fortzusetzen und die besprochenen Ideen und Anregungen umzusetzen und weiter zu verfolgen.

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