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Runder Tisch des ASP zum Thema

 

„Berufliche Wiedereingliederung von Zeitsoldaten und Arbeitsplätze für Soldatenfrauen“

Der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier und der Kreisvorsitzende des Arbeitskreise Außen und Sicherheitspolitik (ASP) Peter Wunder hatten zum zweiten Runden Tisch zum Thema „Berufliche Wiedereingliederung von Zeitsoldaten und Arbeitsplätze für Soldatenfrauen“ in die Schießl-Tafferne in Kemnath bei Fuhrn eingeladen. Die Kommandeure der Panzerbrigade 12 mit dem neuen Brigadekommandeur Oberst André Bodemann an der Spitze, sowie Wolfgang Zwicknagl von der Bundesagentur für Arbeit in Schwandorf, Vertreter der Industrie- und Handelskammer, des Bundeswehr-Karrierecenters und vom Berufsförderungsdienst folgten der Einladung.MdB Karl Holmeier und MdL Alexander Flierl betonten in ihren Begrüßungsworten, dass die Landkreise Schwandorf und Cham eine attraktive und wichtige Region für die Bundeswehr seien. Günstigere Lebenshaltungskosten als in den großen Ballungszentren und eine sehr gute Lage auf dem Arbeitsmarkt seien entscheidende Punkte, weshalb alle Bundeswehrstandorte auch nach der letzten Strukturreform erhalten werden konnten. Landrat Thomas Ebeling unterstrich die guten Standortbedingungen der Garnisonsstandorte Oberviechtach und Pfreimd, die den Partnern und Familien der Soldatinnen und Soldaten ein attraktives Lebensumfeld bieten und begrüßte die Anstrengungen Soldaten nach dem Ausscheiden in der Region zu halten. Der ASP - Kreisvorsitzende Peter Wunder erläuterte: "Ziel der Veranstaltung ist es, ausscheidenden Soldaten die Rückkehr ins zivile Arbeitsleben zu erleichtern, den Lebenspartnern schnell einen adäquaten Arbeitsplatz zu vermitteln und auch unseren regionalen Betrieben gute Fachkräfte zu vermitteln. Dazu haben wir 2013 hier den ersten "Runden Tisch" gehabt und wollen nun sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind."

Wolfgang Zwicknagl von der Agentur für Arbeit in Schwandorf stellte die guten Chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt dar. "Da ein Fachkräftebedarf in der Region besteht, gibt es sehr gute Einstiegsmöglichkeiten für ausscheidende Soldaten." Weiterhin wies er auf den Flyer "Wege in Arbeit und Beruf" hin, der nach dem Runden Tisch 2013 entstanden war.In der anschließenden Diskussion regte Oberst André Bodemann an, dass den Soldaten die Anforderungen und Voraussetzungen in den Betrieben, aber ebenso den Verantwortlichen in den Betrieben, die in der Dienstzeit erlernten Fähigkeiten der Soldaten besser vermittelt werden müssen. Er wies ferner darauf hin, dass Zeitsoldaten zu Ende der Dienstzeit eine längere Ausbildungszeit zusteht, die natürlich auch in Zusammenarbeit mit den Betrieben genutzt werden kann. Der Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, Oberstleutnant Mario Brux, berichtete von den positiven Erfahrungen einer Veranstaltung mit den ansässigen Betrieben im Raum Oberviechtach. Als nächstes Ziel wurde vereinbart, Industrie, Wirtschaft und Bundeswehr zu einer gemeinsame Veranstaltung im größeren regionalen Bereich einzuladen, vorrangig um die Anforderungskriterien der Betriebe und die bei der Bundeswehr erworbenen Qualifikationen der Soldaten gegenseitig besser kennenzulernen.

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