Erstes Bürgerforum des Ortsverbandes der CSU mit Bürgermeister Martin Birner
Einen vollen Saal mit über 100 Gästen konnten Bürgermeister Martin Birner und Gerhard Seebauer, der örtlich Beauftragte, zum ersten Bürgerforum des Ortsverbandes der CSU im Gasthaus Irlbacher in Penting begrüßen und sich freuen, dass dieses Angebot und Wahlversprechen so gut angenommen wurde.
Bürgermeister Martin Birner gab einen kurzen Überblick über aktuelle Zahlen und Projekte in der Stadt Neunburg.
In der Pfalzgrafenstadt ist seit Jahren leider ein kontinuierlicher Rückgang bei der Einwohnerzahl zu verzeichnen, derzeit sind 8.458 Personen mit Haupt- und Nebenwohnsitz gemeldet. Dem gegenüber ist seit Jahren die Anzahl der Lohnsteuerpflichtigen kontinuierlich auf derzeit 5.205 gestiegen - das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die die Wirtschaftskraft unserer Stadt wiederspiegelt.
Für 178 km Orts- und Gemeindestraßen mussten im Jahr 2011 433.600 € Straßenunterhalt ohne Reinigung udgl. gezahlt werden. Über die Hälfte mussten aus dem städtischen Haushalt erbracht werden, 220.000 € waren Zuweisungen.
Nachdem die Stadt 2010 eine Kreisumlage von 3,128 Mio. € zu verkraften hatte, errechnet sich für 2011 eine Kreisumlage, die mit 3,052 Mio. € nur geringfügig niedriger ausfällt. Das sind über 28% des städtischen Verwaltungshaushalts !
Die im Vorjahr geäußerte Befürchtung, der Landkreis werde wegen seiner angespannten Finanzlage an der Umlagesatzschraube drehen, ist leider eingetroffen.
Das Haushalt-Gesamtvolumen der Stadt Neunburg vorm Wald wird im Jahr 2011 ca. 15,58 Mio. € betragen.
Zusammenfassend berichtete unser Bürgermeister:
- Die Stadt Neunburg vorm Wald hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen geschultert, ohne sich dabei übermäßig zu verschulden.
- Weitere schwierige Aufgaben stehen noch bevor, deren Lösungen Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein erfordern.
- Der Bau der neuen Stadthalle stellt einen finanziellen Kraftakt dar, der sich zwangsläufig auf alle künftigen Investitionsmaßnahmen auswirken wird.
- Eine ausufernde Verschuldung muss unter allen Umständen vermieden werden.
Drei große und zukunftsweisende Konzepte werden derzeit für Neunburg erarbeitet: Ein Stadtentwicklungskonzept, ein Energiekonzept und ein Kulturkonzept. Alle Konzepte sind in der Anfangsphase und bauen soweit möglich auf bisherigen Überlegungen auf.
"Ziel ist es in den jeweiligen Arbeitsgruppen konsensfähige Ergebnisse zu erzielen und diese dann der Öffentlichkeit zur weiteren Diskussion vorzustellen. Wir wollen gemeinsam mit der Kraft aller Bürger unser Neunburg voranbringen - dazu brauchen wir einen breiten Konsens und die konstruktive Mitarbeit unserer Bürger," war die klare Ansage und der Wunsch des Bürgermeisters.
In der anschließenden Diskussion kamen Anregungen, wie die Reparatur des Wanderweges von der Dorfmühle Richtung Reis, die Anpflanzung einer Allee entlang neuen des Fuß- und Radlweges von Wurzelskühn nach Penting und die Bitte zum häufigeren Einsatzes der Stadtkapelle in Penting. Zu den Themen "Schießanlage Pissau" und "Steinbruch gab es keinen neuen Sachstand.
Einen vollen Saal mit über 100 Gästen beim ersten Bürgerforum
mit Bürgermeister Martin Birner im Gasthaus Irlbacher in Penting


